Jemenitischen Kaffee exportieren

Woher kam die Idee, den jemenitischen Kaffee nach Europa und in die Welt zu exportieren?



Ich war sowohl in der Hotellerie als auch in der Gastronomie als Barista tätig. Im Februar 2019 arbeitete ich als Werkstudent bei der Firma Miniatur Wunderland in der Hansestadt Hamburg. In der Nähe gab es eine Kaffeerösterei, wo ich meinen Kaffee nach dem Feierabend trank. Eines Tages fragte ich den Verkäufer, ob die Kaffeerösterei jemenitischen Kaffee habe, da ich Sehnsucht nach jemenitischem Kaffee hatte. Die Antwort des Verkäufers lautete: „Nein, leider haben wir keine jemenitische Kaffeesorten, aber ich habe viel davon gehört, dass der Kaffee aus dem Jemen stammt und einen eigenen, besonderen Geschmack hat“. Ich studierte damals Geschichte, Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients an der Universität Hamburg und wusste genau, was der Verkäufer meinte. Darüber hinaus ist meine Familie im Jemen seit langer Zeit im Bereich Kaffeeanbaus und -handels tätig.

Am selben Tag rief ich meinen Bruder Muhammad im Jemen an und sagte ihm Folgendes: "Wir werden daran arbeiten, jemenitischen Kaffee in alle Länder der Welt zu exportieren und von der Geschichte des jemenitischen Kaffees und seiner Herkunft erzählen." So begannen wir mit dem Konzept den jemenitischen Kaffee wiederzubeleben, um ihm erneut eine Top- Marktposition im globalen Handel zu verschaffen und die Geschichte des jemenitischen Kaffees weiterzuschreiben.